EKIW Lektion 226 (Clubhouse – Live)

Mein Zuhause erwartet mich. Ich will hineilen.
Darüber haben wir am 14.08.2021 auf Clubhouse gesprochen:

„Sei kein Post-it®. Kleb dich nicht überall drauf.“ Denn indem wir überall unsere Etiketten drauf kleben, urteilen und bewerten, meinen, selbst ganz genau zu wissen, was gut für uns ist, halten wir uns in dieser Welt gefangen. Wenn wir aufhören, Post-its® zu sein und damit unsere Anhaftungen an diese Welt loslassen, erblicken wir die wahre Welt. Unser wahres Zuhause. Und dann wollen wir nirgendwo anders mehr sein.

Darüber haben Joan und Mimi im ersten Teil der Session gesprochen:

Abschnitt 6 in der Einleitung (2. Teil im Übungsbuch)

Abschnitt 4 im Text „Was ist Vergebung?“

LEKTION 226 „Mein Zuhause erwartet mich. Ich will hineilen.“

Die Anhaftung des Egos an die Welt

Das Ende der Reise ist immer im HIER und JETZT.

Die Vergebung ist nur ein Tool. Sie ist lieblich, aber sie kreiert nicht…

Die Scheidung vom Ego - Abspaltung von dieser Welt durch Vergebung

Unsere Gespräche heute:

Claudija (ab Min. 53:50)

„Ich würde total gerne einen monatlichen Beitrag x für die Clubhouse-Sessions zahlen.“ Claudija hat sich Gedanken darüber gemacht, wie sie Joan und Mimi ihre Wertschätzung regelmäßig in monetärer Form entgegenbringen könnte und stellte das Prinzip der „Gift Economy“ vor.

Jutta (ab Min. 60:50)

„Die war mein Arschengel par excellence. Ich bin der ein paar Mal fast an den Hals gesprungen!“ Nachdem Jutta an einem konkreten Beispiel deutlich gemacht hat, wie viel sich in ihrem Leben durch den Kurs schon getan hat, kam sie auf ihr eigentliches Thema zu sprechen: Eine Kollegin ist schon seit Jahren so krass im Arschengel-Modus unterwegs, sodass sie Jutta den letzten Nerv raubt. Wie gehen wir damit um, wenn uns jemand im Umfeld so arg auf die Ketten geht? Und inwiefern hat das „unmögliche“ Verhalten der anderen Person nur mit uns selbst zu tun? Wie finden wir dank des Arschengels die noch zu heilenden Aspekte in uns? Darüber sprachen wir in diesem lustigen Talk mit Jutta.

Hedda (ab Min. 83:40)

„Bloß kein neues Karma! Ich will nach Hause!“ Im Gespräch mit Hedda zeigte sich ihre Angst davor, sich nicht korrekt genug zu verhalten und als Konsequenz eine Extra-Runde auf Erden drehen zu müssen. Also gibt ihr spirituelles Ego sein Bestes, um pflichtbewusst Gutes zu tun. Deshalb ist Hedda auch so selbstvergessen darum bemüht, einer Freundin zu helfen, sich aus ihrem Mangelbewusstsein zu befreien. Ein spannender Talk über die Machenschaften des spirituellen Egos und über den Mut, dieses zu überwinden und stattdessen GOTTES Stimme zu folgen.

Gertrud (ab Min. 115:50)

„Ich treffe die Entscheidung, es an Jesus abzugeben und lass mich wie ein kleines Kind von ihm an die Hand nehmen.“ Die liebe Gertrud erinnerte uns an die Kraft der ersten Kurs-Lektionen und daran, wie erleichternd es ist, uns von Jesus führen zu lassen.

Marion (ab Min. 120:20)

„Ich fühlte mich kleingemacht oder nicht so gesehen, wie ich war.“ Marion nahm Bezug auf Heddas Beitrag und berichtete wie sie sich einst in einer Freundschaft gefühlt hat, in der sie nach der Trennung ihres Mannes die „Bedürftige" war. Zudem erinnerte Marion daran, dass wir andere Menschen immer durch die eigene Brille wahrnehmen und sie dadurch auf unsere Sichtweise reduzieren.

Nadja (ab Min. 130:30)

„Ich will keine Storys hören!“ Mimi wies Nadjas „Schnacker Rosi“ (Ego) relativ schnell in seine Schranken, nachdem er auf die Bühne gesprungen war, um sein Urlaubsdrama auf den Tisch zu schmeißen. Statt in die Vergangenheit abzutauchen, kamen wir im heiligen Augenblick zur Ruhe. Und als sich die Nebelschwaden des Egos lichteten, konnte Nadja ihr wahres Bedürfnis erkennen.

Fazit

Letztendlich wird alles so einfach, wenn wir der inneren Stimme wirklich trauen. Dann steht diese über allem anderen. Über dem, was wir uns vorgenommen haben, über dem, was wir meinen, erreichen oder pflichtbewusst fertig machen zu müssen. Wir setzen uns immer wieder diese Grenzen, über die wir dann hinauswachsen können. In dem Moment, wo wir diese innere Stimme hören, ist es so leicht, wenn wir „ja“ sagen und mitgehen. Dann öffnet sich der innere Raum, dann können wir aufatmen. Dann strömt es, dann ist die LIEBE da. Wenn es nicht leicht und einfach ist, wenn nicht diese Selbstverständlichkeit dabei ist, dann weißt du, da mischt noch was anderes mit.

(Joan über die innere Stimme)

Sarah Ollrog

Sarah,
fasst täglich die wichtigsten Inhalte unserer
Clubhouse-LIVE-Sessions zusammen.
www.sarah-ollrog.de

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