EKIW Lektion 197 (Clubhouse – Live)

Nur meine Dankbarkeit kann ich verdienen.
Darüber haben wir am 16.07.2021 auf Clubhouse gesprochen:

„Es spielt keine Rolle, wenn ein anderer deine Gaben für unwürdig hält. In seinem Geist gibt es einen Teil, der sich mit dem deinen verbindet, um dir zu danken. Es spielt keine Rolle, ob deine Gaben verloren oder unwirksam scheinen. Sie werden empfangen, wo sie gegeben werden. In
deiner Dankbarkeit werden sie universell angenommen und dankbar vom Herzen GOTTES selbst anerkannt. Möchtest du sie denn zurücknehmen, wenn er sie dankbar angenommen hat?“
(EKIW, L. 197, A. 4)

Wie fühlst du dich, wenn du etwas gibst und dafür nichts zurückbekommst? Wünschst du dir eine Gegenleistung wie Aufmerksamkeit, Lob, eine Gegengabe oder „wenigstens“ Worte der Dankbarkeit, wenn du etwas verschenkst oder jemandem deine Hilfe zukommen lässt? Diese Lektion lädt uns ein, ganz ehrlich hinzuschauen und zu prüfen, welche Hintergedanken das Ego möglicherweise hegt, wenn wir geben. Außerdem offenbart Jesus uns hier eine ganz neue Betrachtungsweise im Hinblick auf das Thema Dankbarkeit!

Es ist völlig unerheblich, ob andere deine Gaben annehmen, sie als würdig oder nicht würdig betrachten. Denn GOTT schenkt dir SEINE Dankbarkeit und tiefste Anerkennung für das, was du deinen Brüdern gibst. Könnte es eine höhere und schönere Form der Dankbarkeit geben? Und gibt es nun je wieder einen Grund, um deine Gaben zurückzuziehen oder zurückzuhalten? Wenn du doch IHM mit allem, was du zu geben hast, mit allem, was du BIST, so viel Freude bereitest?

Darüber haben Mimi und Joan im Vorfeld gesprochen:

über den Zusammenhang und die Bedeutung der Lektionen 196, 197, 189
wie wir uns durchs Geben geknüpft an Erwartungen selbst zum Opfer machen
praktisches Beispiel: Egospielchen in Beziehungskonflikten
was Mimi durch die Lektion in Bezug auf die Beziehung zu ihrem Bruder erkannt hat
wie erfüllend es ist, „im Auftrag des Herrn“ ohne Erwartung einer Gegenleistung zu geben
Unsere Gespräche heute:

Gerlinde (Min. 36:00)

Gerlinde war zunächst tief verletzt, als sie zufällig mitbekam, dass ihre Geschwister ganz in ihrer Nähe Zeit miteinander verbrachten und sie dabei außen vor ließen. Sie fühlte sich ausgeschlossen und stellte sich dem damit verbundenen Schmerz. Erfahre im Talk mit Gerlinde, wie es ihr gelungen ist, zurück in ihren inneren Frieden zu finden, sodass sie jetzt beim Gedanken an ihre Geschwister ohne Erwartung einer Gegenleistung sagen kann: „Ich liebe sie einfach nur!“

Therese (Min. 49:10)

„Alles, was ich träume, das bin ich!“ Therese berichtete uns von ihrem nächtlichen erkenntnisreichen Traum, der - so aufwühlend er zunächst war - ein „ganz friedliches Gefühl“ in ihr auslöste. Doch Frieden und Ruhe lässt Fridolin (Ego) sich nicht lange gefallen. Schwupps - schon stand er auf der Matte und analysierte den Traum auf der Suche nach Erklärungen. Wir enttarnten den kleinen Schlawiner und gaben ihm zur Entschädigung einige Leckerlis, indem wir über die Funktionen unserer verschiedenen Anteile („Träumer“, „Realist“ und „Kritiker“) reflektierten.
Christine (Min. 68:55)

„Ich habe ein Mordsthema mit der ‚Drei‘!“ Christines Fridolin redete ihr ein, dass sie zwischenmenschlich gesehen in Dreierkonstellationen stets den Kürzeren zieht. So fühlte Christine sich in „Dreierfreundschaften“ schnell ausgeschlossen und „nicht gleichwertig“. Wir schauten uns an, welches eigentliche Thema sich hinter dieser Wahrnehmung verbirgt und sprachen darüber, wie schnell das Ego in Beziehungen als Energiemanager die Strippen zieht.

Marion (Min. 80:00)

Was kannst du heute Verrücktes tun? Diese Frage stellten wir Marion, die sich mehr Leichtigkeit, Spaß und Begeisterung wünscht - so wie sie sie im Gesicht des Unternehmers und Weltraumtouristen Branson sah, als dieser ins All jettete. Ja, wir dürfen verrückt sein, abgefahrene Sachen machen und uns von Herzen darüber freuen. Der Kurs will glückliche Schüler!

Martina (Min. 88:55) ist aktuell vom Hochwasser betroffen und wusste nicht, wie sie mit dieser Herausforderung umgehen kann. Wir haben uns alle im Gebet miteinander verbunden und unsere Herzen gemeinsam für Martina und alle vom Hochwasser betroffenen Menschen schlagen lassen.

Fazit:

„In dein Herz ist GOTTES Herz gelegt. Er hat dich lieb, weil du ER SELBST bist. Alle Dankbarkeit gehört dir aufgrund dessen, was du bist.“
(EKIW, L. 197, A. 8)

Sarah Ollrog

Sarah,
fasst täglich die wichtigsten Inhalte unserer
Clubhouse-LIVE-Sessions zusammen.
www.sarah-ollrog.de

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